Montag, 11. Juli 2011

Resumée

Seit 1979 ARPANET, der Vorläufer des Internet, erfunden wurde um Forschungseinrichtungen und Universitäten zu vernetzen, hat das Internet eine beeindruckende und rasende Entwicklung durchlaufen. Nachdem 1990 das Internet für die Allgemeinbevölkerung zugänglich wurde, entstand 1993 das Web 1.0 das es ermöglichte Seiten durch Hyperlinks zu verlinken. Mit der Erfindung das Begriffs Web 2.0 wird nun seit 2003 das Internet in seiner heutigen Form als Medium zur Interaktion bezeichnet. Seit 2011 nutzen mehr als 2 Milliarden Menschen das Internet, was also ca. 30% der Weltbevölkerung ausmacht.

Kein Wunder also, dass sich hier unendliche Breiten von Themen und Möglichkeiten aufgetan haben.  Unbegrenzte Möglichkeiten und Informationen, man muss nur wissen wo und wie sie zu finden sind und was man mit ihnen machen soll. Und genau hier liegt das Problem. Mit all den Möglichkeiten kommt zunehmends Verwirrung auf und selbst jene die behaupten bescheid zu wissen, wissen oft einfach nur nicht was es alles gibt. Wer schöpft schon die Möglichkeiten des Internets voll aus, wer kennt sie überhaupt alle, wer durchschaut jede Webseite auf Anhieb und wer weis genau wo die Grenze zwischen Legal und Illegal gezogen wird?

Nach einem Semester eStudySkills kann ich sagen, dass ich definitiv nicht wieder so schnell behaupten werde ich würde mich auskennen, obwohl das nun mehr den je zutreffen würde. Die Lehrveranstaltung war sehr Informativ, indem sie eben viele der Möglichkeiten, mit denen sich das Leben und Lernen einfacher oder interessanter gestalten lässt, angerissen hat. Wie Wertvoll diese Informationen nun waren hängt davon ab, was man selber mit ihnen macht. Inzwischen frage ich mich, was ich eigentlich gemacht habe, als ich weder von box.net noch flickr und etc wusste...

Sonntag, 10. Juli 2011

Social Bookmarking

"Social Bookmarking" steht für das gemeinsame Nutzen von Bookmarks über einen Webdienst. 
Warum man solche Dienste nutzen sollte?
Der Grund hier für ist einfach, es ist eine weitere Möglichkeit sich sein Leben im und mit "Web 2.0" zu vereinfachen.

Vorteile:
  1. Seinen Browser von den unendlichen und unübersichtlichen Linklisten befreien, in dem alle Bookmarks bei Delicious gespeichert werden, die durch "tagging" automatisch sortiert werden können.
  2. Sich selber unabhängig vom Browser zu machen, um flexibel an jedem Ort und Computer auf alles schon einmal vermerkte zugreifen zu können.
  3. Seine Bookmarks direkt mit anderen teilen.
  4. Von dem profitieren was andere schon gefunden und sortiert haben und somit Suchprozesse im Internet zu verkürzen.
Der wohl verbreitetste Dienst hierfür ist Delicious. Lesezeichen die hier angelegt werde sind automatisch für alle Sichtbar, können jedoch wahlweise als privat vermerkt werden. Es wird die Möglichkeit geboten sich ein eigenes Netzwerk aufzubauen und sich so mit anderen Nutzern zu verbinden, über deren Bookmarks man gerne immer auf dem laufenden gehalten werden möchte.

Nachdem ich nun auch selber einen Delicious-Account habe würde ich sagen, dass Delicious mit Sicherheit eine gute Möglichkeit ist sich und seine Bookmarks zu organisieren. Der vorteil an Webdiensten die wie Delicious schon einen Breiten Nutzerkreis gefunden haben ist natürlich auch, dass schon zu vielen Themen Seiten vermerkt wurden. Aber, wie bei allen Social Webdiensten, ist natürlich zu bedenken welche Bookmarks mit anderen geteilt werden sollten und was vielleicht doch eher privat ist.


Dienstag, 7. Juni 2011

Microblogging

Nun also eine andere Form des Bloggens: Microblogging oder "Zwitschern" bei Twitter. 140 Zeichen um der Welt, oder nur ein paar Personen, mitzuteilen was man grade wichtiges macht, oder denkt. Ein soziales Netzwerk in dem es nicht darum geht Romane zu schreiben, sonder in kürzester Form das wichtigste in die Welt zu schicken. Ob das was man zu sagen hat dann wirklich so wichtig war, dass es weiter gezwitschert werden musste, überlässt man dann seinen "Followern".
Nachdem ich mir jetzt schon mal einen Account geholt hab und angefangen hab allem möglichen zu folgen bin ich gespannt was Twitter für mich nun zu bieten hat. ;)

Dienstag, 17. Mai 2011

Box.net

Box.net ist ein sehr gutes Beispiel für das, was mit Cloud Computing inzwischen möglich ist. Box.net kann nicht nur als online Speicherplatz genutzt werden, sondern bietet auch die Möglichkeit Dateien mit anderen zu teilen. Und zwar nicht nur mit box.net Usern, sonder mit jeder beliebig ausgewählten Person. Zum besseren wiederfinden der eigenen Dateien ist Tagging möglich und Kommentieren lassen sich die eigenen Dateien auch. Zudem ist Box.net mit einer Reihe von anderen Webdiensten verknüpft (Facebokk, etc,..), was das Arbeiten noch weiter erleichtert.

Ich halte Box.net und allgemein das private Speicher von Dateien im Internet, so wie die Möglichkeit sie an beliebige Personen weiter zu senden für eine sehr gute Alternative zum umständlichen Verschicken von Anhängen per Mail. Hierdurch kann man sich nicht nur die Arbeit an Gemeinschaftsprojekten vereinfachen, sondern z.B. auch Urlaubsfotos und ähnliche Dinge mit Freunden, Bekannten oder Verwandten teilen.

Kollaboratives Schreiben

Es gibt mehrere Möglichkeiten um Kollaborativ zu schreiben. Hier sollen soweit erstmal drei sehr einfache Web-basierte Programme vorgestellt werden.

"Ietherpad"
Das Programm haben wir schon kennen gelernt. Es ist ein simples Textdokument, das über einen Link an jeden Autor geschickt werden kann und den Vorteil hat das es in Echtzeit funktioniert.
Nachteile an Ietherpad sind, das Dokument ist komplett öffentlich und das Programm bietet keinerlei Gestaltungsmöglichkeiten.

"Wikispaces"
Im Gegensatz zu Ietherpad bietet Wikispaces schöne Gestaltungsmöglichkeiten und verschiedene Einstellung die die Öffentlichkeit der Seite betreffen (Wobei nicht alle Kostenlos sind).
Der Nachteil an diesem Programm ist, dass es eben keine Echtzeitfähigkeit besitzt.

"Google Docs"
Als weitere Alternative gäbe es noch Google Docs (Im Deutschen auch Google Texte&Tabellen), dieses Programm ist dann eher für den Bereich des Wissenschaftlichen Schreibens geeignet. Hier können die Autoren zu einem Online Dokument eingeladen werden. Und es können nicht nur Dokumente, sonder auch Präsentationen, etc. bearbeitet werden.

Fazit: am einfachsten ist die Zusammenarbeit, wenn der Rohtext in Ietherpad bearbeitet wird und die Detailarbeit dann in Wikispaces stattfindet.

Integrieren von Fremdmaterialien

Da die Arbeiten in unserem Kurs öffentlich sind, hier nochmal die drei Möglichkeiten Fremdmaterialien zu integrieren und ihre Vor- und Nachteile so wie die Urheberrechtslage:

1) Verlinken,
Ist wohl die einfachste Alternative und ist Urheberrechtlich gesehen auch keine Problem. Es darf alles verlinkt werden, bis auf Inhalte die selber Rechtswidrig sind. Nur leider sieht ein Hyperlink nicht besonders schön aus!

2)Upload,
Alles was sich sozusagen physisch auf der Festplatte befindet darf Hochgeladen werden, wenn man eine entsprechende Erlaubnis hat. Sei es eine Erlaubnis per E-Mail, eine cc Lizenz, oder man eben dafür Zahlt. Inhaber und Quelle werden dann beim Hochladen genannt. (Hier sollte drauf geachtet werden, dass man die Lizenz schriftlich hat)

3)Embedding,
Ist der direkte Verweis auf die Quelle und den Urheber und ist zudem eine sehr schöne Alternative um Fremdmaterialien zu integrieren. Rechtlich ist das Einbetten von Material allerdings noch nicht ganz geklärt, deshalb sollte man im Zweifels Fall bei manchen Inhalten und Seiten etwas aufpassen.

Noch ein paar Links zum Thema Urheberrecht:
http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15917/faq_haller.pdf
http://www.ideensindetwaswert.at/content/lehrmaterialien/rechtliche-grundlagen.php

Dienstag, 12. April 2011

Personal Learning Environment

Bei PLEs (Personal Learning Environment) geht es um die individuelle Ausgestaltung der eigenen Lernumgebung im Web. Zentrale Bedeutung hat hier die Tatsache, dass der Lernende seine Umgebung selbst kontrollieren kann, und seinen Wissenszuwachs mit anderen kommunizieren kann.

Die Entwicklung von PLEs schreitet deutlich voran und die Idee verbreiten sich immer mehr, aber wie alles neue müssen sich auch die PLEs mit kritischen Fragen auseinandersetzten. So stellen sich die Frage wie nun das Verhältnis von PLE und LMS (Learn Managment Systems) aussehen wird. Ist die PLE eine wirkliche Alternative und wird in Zukunft Systeme wie Blackboard ablösen? Sind PLEs vielleicht eher für Menschen mit einer guten Internetkenntnissen geeignet, weil sie für weniger geübte eine Überforderung darstellen und diese auch nicht kritisch genug mit den Informationen aus dem Internet umgehen können?

Die Uni Graz hat mehr von den Vorteile, als von den Nachteilen der PLE für sich erkannt und angefangen einen Prototyp zu entwickeln.
Die PLE ist unter dem Login "Extern" für alle Interessierten zugänglich. (User: gast / Passwort gastgast)
http://ple.tugraz.at/index.php/users/index?ref=wall

Ob PLEs nun wirklich einen so gute Alternative zu LMS sind wird sich zeigen. syteme wie Blackboard haben sich nicht in jedem berreich gut bewährt und ein klarer Vorteil der PLE ist die Möglichkeit sein eigenes Lernen besser Organisieren zu können, und das Lernen damit auch zu optimieren. Das hierdurch auch verschiedene Lernzugänge gut zusammengefasst werden können mag ein Vorteil sein, ist aber vielleicht nicht im Interesse von Jedem. Für diejenigen, die ihr eigenen Interessen von formaleren Angelegenheiten lieber deutlich getrennt haben möchten, wird dieser Aspekt der PLE wahrscheinlich weniger interessant sein.

Dienstag, 5. April 2011

http://www.flickr.com/photos/nuomi/
http://www.flickr.com/photos/nuomi/82059644/sizes/o/in/photostream/

Montag, 28. März 2011

zweite LV

Um an letzter Stunde anzuknüpfen haben wir erstmal noch eine weitere Personen Suchmaschiene kennengelernt.
Mit yasni.de kann man sich allerdings nicht nur sich und andere suchen, sondern auch bestimmen was über einen selber gezeigt werden soll. Um so zu verhindern das man mit Namensvettern verwechselt wird, oder sich unliebsamer Informationen entledigt. Nachteil ist, dass das erstellte Exposé natürlich nur für diese Seite funktioniert. 

Des weiteren gabs noch ein paar Tipps wie wir schnell an Werkzeuge ran kommen:

Und besonders interessant fand ich die Seite alternativeto.net, hier kann man ein beliebiges Programm eingeben und bekommt dann Alternativen zu dem jeweiligen Programm vorgeschlagen. Wobei dazu gesagt werden muss, dass meist nur die ersten Vorschläge wirkliche Alternativen sind und die weiteren oft nur das gleiche Thema haben. Was ja auch nicht schlecht ist!

Und zu guter letzt kamen wir noch auf die RRS-Feeds zu sprechen. Deren Vorteil nutzen wir unter netvibes.com auch gleich für uns, indem wir dort einen eigenen Account erstellen und die Blog-Adressen von allen Kursteilnehmern hinzufügen. Jetzt werden wir immer direkt informiert sobald was neues passiert.


Dienstag, 22. März 2011

erste Tat als Blogger

Vom portablen Büro bis zur 10-minute-mail, über ietherpad und bloggen.  Eine recht nützliche Stunde.
Dank http://portableapps.com/de kann ich nun auf meinem USB-Stick alles mitnehmen was ich brauche um z.B. ein Referat vorzutragen und bin nicht mehr auf die Programme des Rechners vor Ort angewiesen. Genauso könnte ich nun meine nächste Gruppenarbeit über ietherpad anstatt über Mails laufen lassen und mir im Idealfall viel Zeit sparen, weil es sich bei ietherpad um ein Echtzeit-Programm handelt, bei dem jeder sofort sieht was der Andere an einem gemeinsamen Dokument verändert hat. Und zum Schluss der Stunde werde ich nun zum Blogger und kann meinen Account nicht nur über die 10-minute-mail einrichten, damit ich nicht mit Spam belästigt werde, sondern auch allen mitteilen was ich gelernt habe :).